PRO ASYL-Protestaktion: Afghanistan ist nicht sicher!

Über 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte unter der afghanischen Zivilbevölkerung im ersten Halbjahr 2016 sprechen eine deutliche Sprache. Herr Innenminister, geben Sie endlich zu, dass Afghanistan nicht sicher ist!

ZUR AKTION

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Bleibt dort! Wir führen euch aus Europa … direkt nach Afghanistan zurück“ – diese verängstigende Botschaft verkündete Innenminister Thomas de Maizière afghanischen Schutzsuchenden bereits im November 2015. Zur gleichen Zeit lag die Schutzquote für Afghan*innen bei rund 78%.

Mittlerweile wird immer deutlicher, dass tatsächlich möglichst viele afghanische Flüchtlinge aus Deutschland abgeschoben werden sollen. Ein Rückübernahmeabkommen mit Kabul soll kurz vor dem Abschluss stehen.

 

Die Schutzquote für Afghan*innen ist zuletzt auf 48% gesunken. Abgelehnte afghanische Flüchtlinge schildern uns Repressionen und Bedrohungen – vor allem durch die Taliban. Sie berichten von Zwangsrekrutierungen, Entführungen, Todesdrohungen und der Ermordung von Familienmitgliedern. Die Angst vor Anschlägen ist allgegenwärtig. Mehr Informationen über die Lage in Afghanistan haben wir in einem Flyer für Sie zusammengestellt. Ausführliche Berichte und Analysen finden Sie in der PRO ASYL-Broschüre „Afghanistan: Kein sicheres Land für Flüchtlinge“ , die Sie hier bestellen können.

 

PRO ASYL fordert: Keine Abschiebungen nach Afghanistan! Bitte unterstützen Sie unsere Aktion! Machen Sie deutlich, dass Sie mit Abschiebungen nach Afghanistan nicht einverstanden sind und senden Sie eine Protestpostkarte an Bundesinnenminister Thomas de Maizière!

Viele Grüße,

Ihr PRO ASYL-Team

Mitgliederversammlung 2016
Diakonie-Deutschland: Neuer Hartz IV-Regelsatz ist zu niedrig